Liebster Award

Ich wurde auf neuegedichte von jnbender zum Liebster-Award nominiert. An dieser Stelle möchte ich mich, so wie es die Regeln velangen, herzlich dafür bedanken.
Die Regeln lauten neben dem Dank, die Fragen zu beantworten, selbst 11 Fragen zu stellen und seine eigenen Nominierten darauf aufmerksam zu machen, dass sie unsere Liebsten sind. In wieweit ich meine, dass Regeln dafür da sind gebrochen zu werden und welche ich daher einfach überrenne, könnt ihr gleich nachlesen.

Die Fragen von jnbender:

1. Das Motto des Liebster Awards ist ja “Discover new blogs” – beschreibe, worum es dir auf deinem Blog geht.

Natürlich möchte ich mit dem Blog reich und berühmt werden. Sobald ich in Stadien vor tausenden Menschen meine Texte vortragen werde, kann ich den Blog beenden. Das war aber gar nicht die Frage. Auf meinem Blog geht es…
Kann man überhaupt »auf« einem Blog gehen? Hüpft man nicht eher darüber? Die letzte Frage hat vielleicht etwas Anzügliches. Ach je ich schweife schon wieder ab.
Ich glaub es geht um die Jahreszeiten und mich. Dabei wird ein Dialog entwickelt, der die Persönlichkeiten der Jahreszeiten skizziert und mich irritiert. Vielleicht geht es ja um meine psychischen Probleme keine Selbstgespräche führen zu können. Wer weiß das schon?

2. Wenn du einen Tag lang ein Wort wärst, welches wäre es?

›Umleitung‹ das wäre zwar kein schönes Wort, aber ich stell es mir lustig vor. Besonders, wenn man völlig nutzlos im Raum steht.

3. Wenn du einen Tag lang durchgehend drei Songs (in Dauerschleife) hören könntest/müsstest, welche wären das?

Drei beliebige Nena Songs würden mich schon nach ca. 3 Stunden in den Wahnsinn treiben und einen Amoklauf auslösen, in dessen Folge ich alles Leben auf diesem Planeten vernichte. Eine halbe Stunde Bijörk und ich hätte mich selbst umgebracht.
Aushalten könnte ich die folgende Mischen: »Black Parade«, »My Way« und »Jain«. Wer die Künstler dazu nicht kennt, ist selbst schuld. Außerdem: Wer sagt denn, dass ich die Lieder nicht auf Dauerschleife hör? Ein paar Lieder von WIZO wären noch ganz nett.

4. Wenn du einen Tag in einer beliebigen Zeit verbringen könntest, welche wäre es? Und warum?

Jede Zeit wäre scheiße, wenn man sie nicht am richtigen Ort verbringen würde. Was wäre, wenn ich Mittelalter sage und den Tag dann auf See zwischen Italien und Tunesien verbringen würde? Das Schlimmste wäre, dass ich kein Italienisch kann.
Wenn ich jetzt die 60 – 70ger Jahre sage und insbesondere die 68ger Revolution, dann möchte ich den Tag nicht in einem Bergwerg arbeiten müssen.

5. Sollte Satire Grenzen haben?

Nein auf keinen Fall. Grenzen sollten Satire sein.

6. Was hältst du von Political Correctness?

Nichts.

7. Nehmen wir an, man glaubt an die Wiedergeburt: wie würdest du dir dein “nächstes Leben” wünschen, unabhängig vom jetzigen?

Es gibt da so einen Witz:

In einer Séance fragt ein alter Freund, den schon dahingeschiedenen, wie denn das Leben so im Jenseits ist. Dieser antwortet: »Ich steh auf, *** erst einmal, dann gibt es was zu essen, dann wird erneut *** bis es Mittag ist, dann renn ich ein wenig über die Wiese, es wird wieder ***, noch ein wenig gefuttert und abschließend noch einmal ***.«
Meint der alte Freund: »Wow, bist Du im Himmel?«
Meint der Tote: »Ne ich bin als Kaninchen wiedergeboren worden.«

Die drei * sind mit einem beliebigen Wort für den Reproduktionsakt zu ersetzen!

Die Frage erinnert mich ein wenig daran. Ich bin eigentlich ganz zufrieden mit dem, was ich erreicht habe. Natürlich würde ich mir weniger Bauch wünschen und vielleicht eine eher sportliche Attitüde. Ein paar Muskeln wären nett.
Ach was solls, ich nehm, was kommt.

8. Drei Eigenschaften, die du NICHT hast?

Sportlichkeit, Perfektionismus, Gehorsamkeit

9. Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft?

Alles! Nur mehr davon!

10. Charlie Chaplin sagte einmal: “In the end, everything is a gag.” Was sagst du dazu?

Klasse! Habe schon sehr lange darüber nachgedacht, was auf meinem Grabstein stehen sollte. Ich denke mir: »Bin nur kurz Zigaretten kaufen« oder »Hatte sonst nichts Besseres vor« wären nett.

11. Ein beliebiges Zitat zum Schluss: …

›Es gibt eine Theorie, die besagt, wenn jemals irgendwer genau rausfindet, wozu das Universum da ist und warum es da ist, dann verschwindet es auf der Stelle und wird durch etwas noch Bizarreres und Unbegreiflicheres ersetzt. Es gibt eine andere Theorie, die besagt, dass das bereits passiert ist.‹ Douglas Adams

Das Zitat hatte ich übrigens an den Anfang meiner Dissertation geschrieben.

_______

Da ich ja bekanntlich von Regeln nicht viel halte, möchte ich zwar ein paar Fragen aufschreiben, jedoch niemanden nominieren. Wer bis jetzt gelesen hat, hat es verdient nicht hier auch noch namentlich genannt zu werden.

1. Woran geht die Welt zugrunde?
2. Wie könnte man sie besser machen?
3. Was hindert Dich daran, dies umzusetzen?
4. Was passiert, wenn man in einem Taxi sitzt, welches die Lichtgeschwindigkeit erreicht hat und der Fahrer setzt den Blinker?
5. Was passiert, wenn bei Dir ein Außerirdischer vorbeikommt?
6. Welche Parties besuchst Du gerne?
7. Würdest Du den Außerirdischen zu diesen Parties mitnehmen?
8. Welche Themen sollte man in Gesprächen auf diesen Parties besser vermeiden?
9. Warum sprichst Du trotzdem über diese Themen?
10. Warum kannst Du Dich einfach nicht mal zusammenreißen?
11. Was soll aus Dir bloß werden?

Würde mich freuen, wenn jemand der ausgehalten hat, auf diese Fragen antwortet.

 Der Rest ist Schweigen.

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8 Kommentare zu „Liebster Award

  1. Liebender Sebastian

    1. Die Realtät jenes Konstruktes der Macht auf der Basis der Angst geht derzeit zugrunde
    Die Welt selbst ist zu unergründlich um zugrunde zu gehen denn Sie ist in Liebe
    gegründet als Spielfeld Unserer Lebensschule
    2.Die Illusion die „Welt besser zu machen“ aufzugeben ist der erste Schritt Der zweite erste ist die eigene kleine Wel, jenen Mikrokosmos zu entrümpeln heilen und heiligen
    3.So mich je etwas daran hinderte wäre es nur Angst als Minderwertigkeitskomplex
    4.Dann entseht der Allgegenwartsseinszustand als sternenförmige Kreiselrotation
    5.Das Erfüllen eines langersehnten Wunsches und ich lasse mir von Ihm Nachhilfe in
    nachhaltiger Kultivierung des Planeten der Barbaren geben
    6.Jede die durchmischte Musik bietet ganz gerne orientalische Klangwelten
    7. Wenn Er sich getraut jederzeit nicht nur meines „Geltungsbedürfnisses“ wegen, denn
    Ich bin seit meinem 10.Lebensjahr „Ufologe“
    8.Alle Themen die verhindern Das Thema welches jedem am Herzen liegt zu verlebendigen
    9.Ich trotze nicht, also führe ich keine „Unterhaltungen“, wiewohl Gespräche gefährlichen
    Inhaltes sonst wäre alles eitel Klang und eine menschliche Anrührung verpasst
    10.Wenn ich mich zusammenreiße mutiere ich zum Reißverschluss, darum bleibe ich lieber
    zugeknöpft
    11. Meine Mutter, ruhe Ihre Seele in Frieden,pflegte über mich zu klagen „Du bist der letzte
    Mensch.“ Also wird aus mir der erste Mensch, der Liebenden einer.

    danke
    Dir Alexander Du bist gesegnet
    Joachim von Herzen

    Gefällt 2 Personen

  2. 1. Woran geht die Welt zugrunde?
    Gegenfrage: Welche Welt meinst du genau?
    2. Wie könnte man sie besser machen?
    Weltfrieden
    oder einfach jedem, der sich wie ein A*schloch verhält mal eins auf die Fresse haun
    3. Was hindert Dich daran, dies umzusetzen?
    Dafür bin ich 1. zu gut erzogen, 2. nicht kräftig genug und 3. ein Mädchen
    4. Was passiert, wenn man in einem Taxi sitzt, welches die Lichtgeschwindigkeit erreicht hat und der Fahrer setzt den Blinker?
    Ich steige grundsätzlich und NIE in ein Taxi. Ich hasse Taxifahrer.
    5. Was passiert, wenn bei Dir ein Außerirdischer vorbeikommt?
    Er bekommt einen Drink
    6. Welche Parties besuchst Du gerne?
    Auf denen ich zu extrem lauter Musik wild tanzen kann
    7. Würdest Du den Außerirdischen zu diesen Parties mitnehmen?
    Auf jeden Fall
    8. Welche Themen sollte man in Gesprächen auf diesen Parties besser vermeiden?
    Ist egal, die Musik ist eh viel zu laut zum Reden
    9. Warum sprichst Du trotzdem über diese Themen?
    Hä?
    10. Warum kannst Du Dich einfach nicht mal zusammenreißen?
    Weil das verdammt langweilig wäre
    11. Was soll aus Dir bloß werden?
    Wenn ich groß bin, werde ich reich und berühmt

    Gefällt 1 Person

  3. Liebende Braut des Nervenkitzels

    1.Die Alte Welt der nicht erkannten inneren Widersprüche geht an Ihrem Hass zugrunde
    Wenn Du Deine Mitmenschen als Schließmuskel verachtend entwürdigst tust Du das zuerst Dir selber an Dann empfiehlst Du körperliche Gewalt in Form von Schlägen in das Antlitz einer verirrten verwirrten Seele Druck erzeugt Gegendruck
    2. Daneben als Abspaltung die kleine Mädchen Nummer
    Ich bin zu fein humanistisch bürgerlich sozial eventuell kirchlich erzogen domestisiert
    Und ganz dem Partriarchat hörige Coabhängige nur eine schwache Mädchenfrau
    Gewalttaten beginnen im Denken werden emotionalisiert aufgeladen in Sprache projeziert
    und dann in Körpergewalt eskaliert
    Wie kann ich Welt Frieden erwarten ja einfordern da ich selbst gewalttätig bin in meiner
    kleinen Welt Der Hass auf Taxifahrer ist das Pulver hierfür Ich selbst war auch einmal
    als Lebenserfahrunglernender Taxifahrer und Dein Hass dringt über den Äther des Weltbewusstseins in jede Fahrzeugkabine Das ist das Umweltgift seelischer Verletzung

    Hol doch einfach den Goldenen Friedensengel in Berlin oder München von Seinem hohen
    Sockel dann wirst Du richtig berühmt und reich bist Du eh an gestauter Liebesenergie

    danke
    Dir Joachim von Herzen

    Gefällt 1 Person

    1. Bevor die Schließmuskel Diskussion eskaliert muss ich allerdings der lieben Thrillerbraut recht geben. Oft wird ja über bestimmte Randgruppen gehetzt und es wird dabei vergessen, dass der „Arschlochfaktor“ oder nennen wir es liebend „Der Faktor der Intelligenzverweigerer“ oder auch „Der Faktor derjenigen ohne Liebe“ (wie Du es bestimmt ausdrücken würdest, Joachim) in jeder Bevölkerungsgruppe gleich groß ist – und leider zu hoch.
      Dass es gilt den ersten Begriffe zu vermeiden, zumindest wenn Kinder dabei sind, steht außer Frage. Das mache ich auch. Aber hier sind wir doch unter Erwachsenen. Oder nicht?
      Was den Hass angeht, muss ich zugeben, dass ich der Profession der Dentisten weitaus weniger Liebe entgegenbringe, als es ihrem Handwerk zusteht. Dass ich deshalb den Menschen dahinter hasse, ist natürlich so nicht gemeint. Ich gehe daher davon aus, dass auch die Braut hier nur das geflügelte Wort „Hass“ gebraucht, aber nicht wirklich solch starkes Gefühl gegenüber dem eigentlichen Fahrer ausdrücken wollte.
      Gruß,
      Sebastian

      Gefällt 1 Person

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