Auf dem Weg

Sommer zog die Tür hinter sich zu und zuckte mit den Achseln, als er in das überraschte Gesicht von Patricia schaute.
Sie sagte: »Willst Du Dich nicht umziehen oder frischmachen?«
Sommer sagte: »Warum?«
Patricia sagte: »Der Tod von Bob hat Dich doch sehr getroffen.«
Sommer zuckte erneut mit den Achseln. Dann blieb er auf der Stelle stehen und legte die Stirn in Falten. Er wartete einige Momente, während er die Luft in kurzen Stößen durch die Nase sog und sagte danach: »Vielleicht sollte ich mich doch noch frischmachen.«
Patricia drehte sich auf der Stelle und Sommer sagte: »Wartest Du bitte? Ich weiß nicht, wie ich zu euch komme.«
Sie drehte sich sehr langsam um und sagte: »Ich warte hier.«
Sommer griff in seine rechte Hosentasche und holte die Hand leer wieder heraus. Seine Stirn legte sich erneut in Falten. Er tastete die linke Hosentasche ab und anschließend die beiden hinteren Taschen. Dann zog er die Achseln hoch und sagte: »Ich habe den Schlüssel drinnen vergessen.«
Er sah betretend zu Boden.
Patricia legte ihm eine Hand auf den Arm und sagte: »Du bis wohl ziemlich durcheinander.«
Sommer sah zur Hand, als wäre sie der Nobelpreis, den er nach langer Forschung im Bereich menschlicher Hormone überreicht bekam.
Es dauerte nur einen Augenblick, bis Patricia ihre Hand etwas zu schnell zurückzog. Sie hatte seinen Blick bemerkt.
Sommer sagte: »Eigentlich bin ich nicht mehr durcheinander als sonst.«
Sie sagte: »Deine Welt ist bestimmt zusammengebrochen.«
Sommer sagte: »Aber nein. Meiner Mutter geht es gut. Sie ist nur etwas unzufrieden mit der Gesamtsituation.«
In Patricias Gesicht bildeten sich übergroße Fragezeichen und Sommer gefror in seiner Bewegung. Leise sagte er: »Können wir jetzt gehen?«

Ganz schön matschig

Patricia lachte und sagte: »Ihr hattet wohl eine rauschende Partie gestern?«
Sommer schüttelte den Kopf, den er gleichzeitig hängen ließ.
Er sagte: »Bob ist tot.«
Patricia sagte: »Habt ihr euch gestritten? Ist er nach Hause gefahren?«
Die Zähne zusammenbeißend sagte Sommer: »Er ist gestern überfahren worden.«
Die Augenbrauen von Patricia wanderten nach unten und sie sah Sommer prüfend an. Sie sagte: »Du willst mich verarschen?«
Sommer schüttelte erneut den Kopf und sagte: »Kurz nachdem ihr gegangen seid, hat ihn ein Lastwagen überfahren.«
Patricia schüttelte ungläubig den Kopf. Dann stockte sie und sagte: »Wir haben noch Sirenen gehört. Wir haben uns nichts dabei gedacht.«
Sommer sagte: »Er war ganz schön matschig.«
Sie standen eine Weile wortlos in der Tür.
Dann sagte Sommer leise: »Ich würde trotzdem gerne Frühstücken.«
Patricia sagte: »Das ist so traurig. Ihr ward so ein süßes Pärchen.«
Sommer linkes Augenlid begann unwillkürlich zu zucken. Er brauchte drei Sekunden, bis er es erneut vollständig unter Kontrolle hatte. Dann sagte er: »Wir waren kein Paar.«
Die Farbe in Patricias Gesicht schlug in ein helles Rot um. Sie wich ein paar Schritt zurück und bewege abwehrend die Hände, wie ein schlecht ausgebildeter Torwart.
Sommer sagte: »Wir waren nur Freunde. Er war schon lange mit meiner Familie befreundet.«
Patricia sagte: »Es tut mir leid. Es muss schwer sein, einen Freund zu verlieren.«
Sommer sagte: »Menschen kommen und gehen.«
Patricia sagte: »Wenn es ein geliebter Menschen ist, dann ist es immer schwer.«
Sommer sagte: »Steht Dein Angebot zu Frühstücken noch?«
Erneut schüttelte Patricia den Kopf, als wolle sie etwas abschütteln, was auf ihrer Schulter saß und sagte: »Aber natürlich.«

Kapitel 4: Klingeln

Sommer schreckte hoch und mit ihm sein Kater. Es fühlte sich immer noch so an, als würde sich die Welt um ihn drehen, nur machte sie es diesmal direkt auf seinem Kopf und drückte ihm dabei das Hirn zu beiden Seiten aus den Ohren heraus.
Da war etwas gewesen.
Er überlegte.
Das tat weh.
Da hatte jemand geklingelt.
Mühsam erhob er sich. Eine Haarsträhne klebte im Gesicht. Seine Lippen schmeckten nach Kippe und Wein. Wer auch immer an der Tür stand, er konnte ihn jetzt nicht ertragen.
Es klingelte noch einmal.
Seine Füße trugen ihn nicht mehr so gut, wie am vorigen Abend. Sie hatten ihn gestern eigentlich noch recht aufrecht gehalten. Warum sich jetzt kein Gleichgewicht mehr einstellen wollte, wusste er nicht.
Zum Glück war die Tür nicht sehr weit.
Vor der Tür stehend sagte er: »Hallo?« und runzelte die Stirn, vor dem Echo der Worte in seinem Schädel.
Patricias Stimme drang durch das Holz. Sie sagte: »Hallo, ich wollte nur fragen, ob Bob und Du…«
Sommer riss die Tür auf.
Patricia hatte die Augen aufgerissen und sah ihn an.
Sommer sagte: »Guten Morgen. Du wolltest fragen?«
Patricia stammelte: »Ob Du und Bob zum Frühstück?«
Sommer kniff die Augen zusammen. Die Sonne streckte ihr grässlichen Finger, in hellem Licht nach ihm aus. Der Schmerz tanzte in seinem Kopf Tango – auf übergroßen Stilettos, in einem abartigen Tackt.
Als er die Augen wieder öffnete, sah ihn Patricia fragend an. Mit einem Nicken wies sie auf die kaputte Flasche, die im Flur lag und den Türrahmen, in dem eine Ecke fehlte.
Sommer sagte: »Bob wird nicht mitkommen.«

Jammer

Die Korken ließen sich mit ein wenig Geschick und dem Griff eines langen Löffels, in die Flasche drücken.
Mit jedem Schluck wurde Sommer bewusster, dass er keinen Plan hatte.
Was sollte er machen?
Seine Füße ruhten auf dem Wohnzimmertisch. Neben ihm lag die Weinflasche. Er hatte sie mittlerweile genügend geleert, dass er sie gefahrlos hinlegen konnte. In seinem Mundwinkel klebte ein Joint.
Zu spät hatte er bemerkt, dass die Droge seine aktuellen Gefühle verstärkt. Sein Körper fühlte sich schwer an. Er stand kurz davor, einen Heulkrampf zu bekommen.
Ohne Bob schwanden seine Hoffnungen.
Mit einem Schluck versuchte er seine Enttäuschung, herunterzuwürgen. Er kämpfte gegen das Gefühl, welches in ihm hochstieg.
Wer konnte ihm jetzt helfen?
Wie konnte er lernen, wie man sich gegenüber einer Frau zu benehmen hat, um ihr Herz zu gewinnen?
Bob hatte ihm immer gesagt, dass sein Vorgehen ziemlich plump war. Ohne Training würde er das nicht abstreifen können. Egal was man macht, einen großen Teil von sich selbst trägt man immer mit sich.
Er musste an sich arbeiten, so wie man an einem Diamanten die Kanten schleift, bis man dieses glitzernde Etwas perfektioniert hat.
Bob war die Garantie für den Schliff. Ohne ihn war Patricia unerreichbar.
Er würde improvisieren müssen.
Eine Träne rann sein Gesicht hinunter.
Wenn er wenigstens auf seine Familie zählen könnte. Keiner von denen würde helfen. Sie hatten entweder ihre eigenen Probleme oder waren dazu gar nicht fähig.
Frühling konnte er nicht trauen, Herbst war schlimmer als er und Winter’s Humor konnte er im Moment nicht gebrauchen.

Alkohol

Als Sommer zu Hause die erste Flasche Rotwein in den Händen hielt, wurde ihm bewusst, dass er keine Ahnung hatte, wo der verdammte Flaschenöffner war. Das Getränk würde ihm guttun. An den Inhalt zu kommen, stelle jedoch ein Problem da.
Sommer mochte die Erfindungen der Menschen in Bezug auf Alkohol. Sie hatten es schon recht früh erlernt, nette Dinge aus Früchten oder Getreide herzustellen. Die Entstehung des Korkens hatte ihn allerdings immer gestört. Genauso wie die Entwicklung der Konservendose.
Kork war sicherlich ein Naturprodukt – aber wie bekommt man dieses Naturprodukt aus einer Flasche, wenn man das passende Werkzeug vermisst?
Sommer ging in der Wohnung herum und suchte nach der passenden Idee.
Irgendwer hatte mal eine Flasche mit einem Schuh geöffnet. Man musste nur im richtigen Takt und mit genügend Stärke auf die Unterseite der Flasche schlagen.
Vielleicht hätte er einfach nur kiffen sollen?
Er stand mittlerweile im Flur. Die Haare hingen ihm im Gesicht. Mit der Flasche in der Hand sah er aus wie ein Landstreicher, der gerade von seiner allabendlichen Tour zur Lieblingsbude, zurück zu seinem Schlafplatz unterhalb einer Brücke wankt.
Ein paar Sportschuhe von Bob lagen herum. Wahrscheinlich würde ihm nicht auffallen, wenn Sommer sie zum Flaschenöffnen benutzte. Es stand sowieso zur Diskussion, was Bob mit Sportschuhen anfangen sollte. Von Sportlichkeit verstand er nichts.
Sommer erhob einen Schuh und schlug, so stark wie er konnte, gegen den Flaschenboden.
Der Korken bewegte sich keinen Millimeter.
Er versuchte es mit mehr Schwung.
Wenn man genau hinsah, dann könnte sich der Korken bewegt haben.
Der Schuh erschien ihm nicht optimal. Er musste etwas anderes nehmen.
Er schlug die Flasche mehrfach mit ihrem Boden gegen den Türrahmen.
Ein Stück vom Rahmen platzte ab.
Eine Auswirkung auf den Korken war immer noch nicht zu erkennen.
Sommer schlug fester zu und die Flasche explodierte in seiner Hand.
Er ging zurück in die Küche.
Drei Flaschen warteten auf eine neue Idee.
Er nahm die zweite aus der Reihe.
Bob hätte bestimmt eine Idee gehabt, was jetzt zu tun wäre.

Überfahren

Wie oft habe ich meinen Töchtern gesagt, dass sie Links und Rechts schauen sollen, bevor sie eine Straße betreten?
Sommer hatte mich abgelenkt.
Er stand hinter mir und sah zu, wie ich die Straße betrat. Für einen Augenblick war er sich nicht sicher, was gerade passierte.
Als er ganz plötzlich zu Schreien anfing, wusste ich, dass irgendetwas extrem schief lief. Sommer und schreien, das passte nicht zueinander.
Ich blickte mich um und konnte den Lastwagen sehen, der mit einer irren Geschwindigkeit auf mich zuraste.
In meinem Kopf erklang ein fürchterliches Geräusch, als der Kühlergrill meinen Körper berührte.
Sommer stand wie gelähmt da.
Er sah, wie ich erfasst wurde. Er hörte, wie die Reifen quietschen und die Knochen brachen. Dann sah er, wie ich meterweit durch die Luft geschleudert wurde und mit verdrehten Armen und Beinen, auf dem Gesicht liegend landete.
Er wusste sofort, dass ein menschlicher Körper so etwas nicht aushalten konnte.
Wie in Trance ging er los und beugte sich langsam über mich und betrachtete den Schaden.
Traurig schüttelte er den Kopf. Hier war nichts mehr zu machen.
Er hatte einige Geheimnisse von seiner Familie gelernt. Leider gehörte die Wiedererweckung nicht zu seinen Fähigkeiten.
Tausend Dinge gingen in seinem Kopf vor. Irgendjemand von seiner Sippe könnte hier vielleicht helfen?
Erneut schüttelte er den Kopf. Ihm wollte niemand einfallen. Mein letzter Vorschlag schien ihm immer mehr zu gefallen. Vielleicht war es besser, nach Hause zu gehen und mit einer Flasche Bier, den Abend zu beschließen.
Hier konnte er nicht mehr viel machen.
Er wartete nicht mehr auf einen Krankenwagen, da ihm das Ergebnis klar war. Er hatte schon sehr viele Menschen sterben sehen. Patricia und Johannes hatten auf jedem Fall nichts von dem Unfall mitbekommen. 

Mein Handy lag unweit von meinem Körper auf der Straße. Komischerweise hatte der Schutzrahmen und die Panzerglasfolie, alle Schäden abgehalten. Hätte ich das vorher gewusst, hätte ich meinen Körper mit dem Zeug verklebt.  

Sommer hob das Handy auf und steckte es ein. Es würde nützen, wenn er Patricia treffen wollte.

Wenn er sie morgen treffen würde, könnte er vielleicht mit dem Umfall punkten. Mitleid war ein starker Verbündeter. Das würde ihm vielleicht helfen.

Er holte einen Joint aus der Tasche, zündete ihn an und machte sich auf den Weg.

Ich bin satt.

Ich hab eine Antwort, die ich auch hier gerne weiterleite.

MitmachBlog

Reibe an der Wunderlampe und ein Bob kommt heraus. Da steht er vor dir, ein Dschinn mit Chemie-Studium und guckt dich vorwurfsvoll an. Du öffnest den Mund, weil du dir drei Wünsche bereitgelegt hast, die du jetzt gern erfüllt hättest. Du brauchst nämlich eine Wohnung, ein neues Paar Schuhe und ein neues Päckchen Tabak. Du könntest dir Geld wünschen, aber das löst bestimmt eine Inflation aus.

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Fußballspiel

Sommer schlug sich überraschend gut. Johannes hingegen schlug sich überraschend besser. Es war wie ein Fußballspiel, in dem der Ball immer wieder von der einen Hälfte in die andere geriet und gefährlich nah am gegnerischen Tor verweilte, bis ein schneller Konter ihn wieder zurückbrachte.
Ich verstand nicht viel von dem Spiel welches ich sah, jedoch war ich mir sicher, dass Johannes am Ende des Abends um mindestens drei Tore in Führung lag.
Sommer war die Enttäuschung anzusehen. Er stocherte in seinem halbvollen Teller herum, bevor er ihn zurückgehen ließ.
Als wir uns erhoben, blieb der Kopf von Sommer, ein wenig zu tief hängen. Er blickte weder Patricia noch Johannes ins Gesicht.
Die Beiden verließen uns vor dem Restaurant.
Sommer sagte: »Ich habe keine Chancen mehr. Dieser Johannes ist einfach besser als ich.«
Ich sagte: »Es ist noch nicht aller Tage Abend. Wenn Du die Frau wirklich gewinnen willst, musst Du um sie kämpfen.«
Sommer blickte mich fragend an.
Ich sagte: »Versuch Dein Glück. Begeistere sie für Dich. Ihr habt einige Gemeinsamkeiten. Wenn Du sie von Dir begeistern möchtest, dann bau das aus.«
Sommer sagte: »Aber Johannes?«
Ich sagte: »Er hat im Moment die besseren Karten. Sie wohnt bei ihm, auch wenn sie noch nicht zusammen sind. Anscheinend hält sie ihn für nett. Du musst jetzt einfach netter sein.«
Sommer sagte: »Wie soll ich das anstellen?«
Ich sagte: »Lass uns darüber bei einem Bier zu Hause sprechen.«
Sommer nickte.
Ich sah ihn an, schüttelte den Kopf und ging auf die Straße.

Drei Wünsche offen? Kein Problem!

MitmachBlog

In den Märchen hat der Finder der Wunderlampe ja bekanntlich drei Wünsche offen, bevor ihn der böse Flaschengeist frisst. Dass er dies nicht sofort macht, liegt im Wunder der Lampe verborgen.
Normalerweise bekommt man sofort eins auf den Deckel, wenn man den schlafenden Hund weckt. Realistisch wäre daher eine sofortige Strafe. Im Märchen sieht es jedoch besser aus (in unzähligen Horror Verfilmungen ist dies übrigens anders – aber ich will euch diese Handlung nicht näher bringen – außer, dass dort viel Blut vergossen wird).
Ich will mich einmal darauf einlassen und davon ausgehen, dass ich ungehindert und ohne schlimme Konsequenzen meine drei Wünsche aussprechen kann. Danach soll von mir aus die Sintflut über mich einbrechen.
Bei Aladin selbst erfüllte der Flaschengeist übrigens mehr als einen Wunsch und es ging für Aladin recht glimpflich aus, wenn man davon absieht, dass er die Prinzessin hinterher heiratet und dies ja für einige Männer auch…

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So viele nette Leute

Patricia lachte offen, was mich ein wenig an Frühling erinnert. Allerdings fehlte ihrem Lachen das Quäntchen Boshaftigkeit, welches bei Frühling immer mitschwang.
Sie sagte: »Es ist so schön, so viele nette Leute, um mich herum zu haben.«
Ihre Naivität in diesem Augenblick ließ mich erahnen, was Sommer so sehr an ihr schätzte. Vielleicht hatte er ja doch noch Chancen.
Johannes sagte: »Der Laden hier ist besonders beliebt, wegen seiner Fischgerichte.«
Ich sagte: »Wie toll, dass Fisch nicht unbedingt zu meinen Lieblingsgerichten zählt.«
Jonnas lachte und sagte: »Da geht es Dir wir mir. Ich wäre auch lieber in die beliebte Burger-Bar gegangen.«
Ich sagte: »Vielleicht haben sie ja Fish & Chips.«
Johannes meinte: »Fischstäbchen würden es zur Not auch tun.«
Patricia verdrehte die Augen. Sie sagte: »Wenn man schon am Meer ist, sollte man frische Produkte essen.«
Sommer sagte: »Frische Produkte aus der Region, sind immer das, was ich bevorzuge.«
Ich sagte: »Wenn dann noch etwas Sand dran klebt, wird es noch viel bekömmlicher.«
Johannes sagte: »Dreck reinigt den Magen.«
Sommer sagte: »Fangfrische ist ein besonderes Prädikat.«
Ich sagte: »Mit der deutschen Grammatik stand ich schon immer auf Kriegsfuß. Jedoch mein ich mich zu erinnern, dass in unserer Sprache das Prädikat immer ein Verb beinhaltet.«
Patricia sagte: »Wir essen Fisch.«
Sommer sagte: »Das sehe ich genauso.«
Anscheinend hatten meine Predigten endlich etwas gebracht. Sommer stimmte ihr endlich zu. Manchmal passieren Wunder gerade dann, wenn man sie nicht unbedingt braucht.
Nach längerem Zögern bestellte ich dann die Calamari mit Pommes, die überraschend mies schmeckten. Ich hätte auf die Frische auch gerne verzichten können.