»Als das Dritte Reich kurz vor dem Untergang stand, wurde darüber nachgedacht, was mit den Reserven geschehen sollte. Der Hauptsitz der Bürokratie von Preuzen war Darmstadt. Dort lagerte in einer geheimen Lagerhalle eine für damalige Verhältnisse riesige Menge Gold.
Es herrschte allgemeine Panik. Das Heer war ausgedünnt, die Bevölkerung durch nächtliche Bomber verängstigt. Die Amerikaner rückten jeden Tag vor.
Der einzige sinnvolle Plan war, dass Gold unter der Erde, in einem Bunker zu lagern.
Einer der Offiziere war gebürtig aus einem Ort in unserer Nähe. Er erinnerte sich an den alten Steinbruch und die Höhle im Fels, die kaum jemand kannte. Er spielte als Kind oft hier.
Die Höhle war für die wenigen Leute, die von ihr wussten, ein gefährlicher Ort. Ein Teil war während der Sprengungen im Steinbruch eingestürzt und es wurde befürchtet, dass auch der Rest jederzeit zusammenbrechen konnte. Einige behaupteten, dass die Höhle die Ursache für die Schließung des Steinbruch vor mehreren Dekaden darstellte. Die Arbeiten waren einfach zu unberechenbar.
Ich weiß allerdings nicht, wie viel von der Legende frei erfunden ist. Bei eigenen Recherchen fand ich heraus, das der Steinbruch aufgrund von wirtschaftlichen Gründen aufgegeben wurde. Der Besitzer hatte seinen Anteil verloren. Die Gänge wurden nach Berichten künstlich erzeugt. Sie diente als Lagerraum.
Die Nazis nutzten gerne fantastische Geschichten um ihre Geheimnisse zu wahren. Was real und was erfunden ist, werden wir erst herausfinden, wenn wir den Eingang öffnen.
Der Offizier war davon überzeugt, das perfekte Versteck zu kennen. Der Weg hierhin war nicht weit. Die Höhle selbst war geräumig. Man konnte mit einem Lastwagen und einer Handvoll Soldaten in einer Nacht zur Höhle fahren. Das gelagerte Gold war geschützt. Die Angst vor Gefahren würde Neugierige fernhalten.
Sobald der Krieg beendet und ein wenig Gras über die Sache gewachsen war, konnte man mit den Reichtümern ein viertes Reich aufbauen.
Es wussten insgesamt nur vier Personen von dem Plan. Die beteiligten Soldaten ahnten nicht, was sie hier versteckten. Sie gingen davon aus, dass es sich um Proviant oder Munition handelte, die sie transportierten.
Zu dieser Zeit war es üblich Munition vor dem Feind zu verstecken. Viele Waffen und Munitionen lagern immer noch an geheimen Orten.
Innerhalb von einer Nacht wurde das Gold hierhin verfrachtet. Die vier Offiziere überwachten jeden Handgriff. Sie versiegelten am Schluss die Höhle mit einer extra stabilen Tür. Diese besitzt ein einzigartiges Schloss.
Jeder Offizier erhielt einen Schlüssel, die die Tür öffnete. Anschließend fuhr man zurück nach Darmstadt.
Die Laster kamen dort allerdings nie an. Noch während der Fahrt wurde der Trup von amerikanischen oder brittischen Fliegern beschossen.
Nur drei Soldaten überlebten das Gemetzel.
Da sie Angst vor den Feinden hatten, erzählte sie nie von ihrem nächtlichen Ziel. Sie sagten, dass sie unterwegs nach Darmstadt waren, um Verletzte zu evakuieren. Sie kehrten niemehr zurück.
Die vier merkwürdig geformten Schlüssel wurden als Souvenir von amerikanischen Soldaten in die Heimat mitgenommen.
Noch heute suchen viele Schatzgräber nach dem Schatz der Nazis und keiner von ihnen hat die geringste Spur, wo er zu finden ist.«

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2 Kommentare zu „Die Legende vom Gold des Deutschen Reichs

    1. Die Idee kam tatsächlich von Boris, damals in meiner Kindheit, als ich noch lebte. Warum es nicht das Nibelungen Gold war, weiß ich auch nicht. Den blöden Helm hätte ich allerdings lieber gehabt… aber klar mag ich meine Bernsteinfarbene Tapete auch ganz gerne.

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