Blogparade: Teamplayer oder doch Einzelkämpfer?

Auch wenn ich neben meinem Blog so gut wie keine Zeit finde, um ein aktives Mitglied des Mitmachblogs oder anderer Veranstaltungen zu sein, möchte ich mir doch die Zeit nehmen und bei der Blogparade (oder hier im MMB) mitzumachen.
Die Idee einen Blog zu starten, war bei mir eine Kurzschlussreaktion. Schon seit meiner Jugend schrieb ich gerne Geschichte. Was bringt es einem Autor, wenn man seine Sachen nicht liest? Deshalb setzte ich die Texte schon zu Beginn des Internets eben dort hin. Eine der Geschichten verkaufte ich sogar für 200 DM! Das hat mich wirklich umgehauen.
Keine der Ergüsse ist heute übrigens noch online. Man findet mich nur noch auf Tumblr und auf WordPress.
Ich wollte schreiben – nicht über mein langweiliges Leben, sondern über meine Fantasie. Natürlich würde ich gerne zusammen schreiben, das hat allerdings aus vielen Gründen nicht geklappt.
Hier also die Antworten:

Schreibst du deinen Blog alleine/mit jemandem zusammen?
Ich schreibe alleine. Wie ich schon sagte, würde ich auch gerne einmal eine Geschichte mit jemand anderem Schreiben. Der Versuch einen Freund ebenfalls zum Schreiben anzuregen, war auch da. Leider gab er auf, obwohl ich seine Geschichten für sehr gelungen erachtete.
Warum hast du dich dafür entschieden deinen Blog alleine/gemeinsam zu schreiben?
Es will ja keiner mitmachen …
Schreibst du mit anderen Bloggern zusammen?
Der Mitmachblog ist ein weiterer Versuch, Andere teilhaben zu lassen. Das funktioniert so gut, dass ich mich kaum darum kümmern muss. Ich bin so stolz darauf, dass ihr das Ruder in die Hand genommen habt. Bis auf ein paar kleinere Zankereien läuft es auch sehr harmonisch.
Der Mitmachblog ist allerdings mehr als nur eine Plattform zum Austausch. Ich kann nicht genügend darauf hinweisen, dass es auch die Möglichkeit bietet, auf seinen Blog aufmerksam zu machen.
In einer Zeit, in der Viele schreiben, kann man kaum auffallen. Einige gehen im Grundrauschen unter, obwohl die Sachen, die sie zu sagen haben, sehr gut sind.
Der MMB bietet die Gelegenheit, sich in eine Gemeinschaft zu begeben. Hier wird man gelesen.
Tauscht du dich mit anderen Bloggern aus?
Leider viel zu selten. Mein Text, d.h. meine Geschichte (Frühling 2017) verbrauch im Moment alle Energie. Ich will daraus später ein EBook machen. Vielleicht lasse ich sogar ein paar Exemplare für meine Freunde drucken. Dafür muss der Text allerdings perfekt sein. Die Ansprüche, die ich mittlerweile an mich lege, sind sehr hoch. Jeden Tag wird geschrieben und revidiert. Da kann es schon vorkommen, dass ich für andere Sachen keine Zeit habe.
Nebenher bin ich auch Vater, Projektleiter und schaue auch gerne mal die ein oder andere Serie.
Beteiligst du dich an Blogparaden? Engen dich diese vielleicht sogar ein wenig ein?
Ich beteilige mich grundsätzlich nicht an Blogparaden. Mit dem Konzept komme ich gar nicht klar. Immer diese blöden Fragen. Was soll das?
MOMENT! Das ist doch eine Blogparade oder? Mist … Schon wieder den eigenen Prinzipien untreu geworden.
(Für MMB Autoren) Wie stehst du zu den Wochenthemen, engen dich diese zu sehr in deiner Kreativität ein?
Wie ich schon oben schrieb – der MMB ist die Idee der Vernetzung. Ein paar Regeln sind nicht schlecht. Die habe ich auch selbst aufgestellt, überwache sie allerdings nur sehr lasch. Wer mit dem Wochenthema nicht klar kommt, darf es abwandeln oder nur einmal kurz erwähnen und dann etwas völlig anderes schreiben.
Nur, um ein kleines Beispiel zu geben: Eins der ersten Themen war »Laster«. Es wurden genausoviele Beiträge über LKWs, wie über Schwächen geschrieben. Einig davon, waren sehr schön.
Macht weiter so!
Sind vorgegebenen Themen für dich inspirierend?
Sie können es sein. Meist habe ich allerdings erst eine Idee und passe sie dann an das Wochenthema an. Es sei denn, es passiert tatsächlich, dass das Wochenthema von mir stammt. Dann kam die Idee zuerst!
Wie empfindest du es, mit jemandem gemeinsam zu schreiben/deine Beiträge alleine zu gestalten?
Ich würde wirklich gerne einmal mit anderen schreiben. Ich meine jetzt allerdings eher in Form eines Buchs oder einer Geschichte im Blog.
Beeinflusst es deine Kreativität, wenn dir Themen vorgegeben werden?
Schon wieder eine Frage, die oben beantwortet wurde. Außerdem sind Fragen, die nicht mit einem »W« beginnen, keine gute Fragen. Sie können viel zu einfach mit »Ja«, »Nein« oder »Vielleicht« beantwortet werden. Fragen sollten daher immer so formuliert werden, dass man nicht einsilbrig auf sie antworten kann.
Ich habe damit wohl indirekt die Frage beantwortet. Die Kreativität kann mit Allem geweckt werden. Eine Schreibblockade ist bei vielen einfach Faulheit.
Selbst eine Tasse Tee kann inspirieren. Wenn man sie z.B. über seine Tastatur kippt, inspiriert sie schlimmstenfalls zu einem neuen Computer. Ich sollte mit meiner Tasse vorsichtig umgehen.
Vorsicht ist ja die Mutter der Porzellankiste. Jetzt fragt man sich natürlich, wie Porzellankisten auf die Welt kommen. Ich für meinen Teil hätte auf die Frage: Wie paaren sich die Igel, mit »Vorsichtig« geantwortet. Abern wenn Mutter Vorsicht nun mal nur Kisten auf die Welt bringt, soll mir das eine Lehre sein.
Apropos Lehre – wenn mir damals (während meiner Studentenzeit) jemand auf die Frage: »Was willst Du denn werden?«, die Antwort »Lehrer« entgegenschleuderte, entgegnete ich meist mit einem Stirnrunzeln und der Anmerkung: »Noch leerer?«
Ich war während dieser Zeit immer gerne voller. Das aber nur am Rande.
»Von Hölzchen auf Stöckchen kommen«, war ein Satz, der einer meiner Freunde hasste. Deshalb mache ich hier auch Schluss. Genug Kreativität für heute.
Noch Fragen?

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