Nie wieder schlafen

Mit einem Schritt stand ich neben der schlafenden Frühling und drückte den Typen, der gerade noch über ihr gelehnt hatte, leicht zurück. Dieser sagte träge: »Eh, was soll das?« Ohne ihn zu beachten, rüttelte ich an Frühlings Schulter und schrie: »Wach auf!«. Nach zehn Sekunden öffnete sie die Augen und blickte mich an. Dann schaute … Nie wieder schlafen weiterlesen

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Begräbnis

Ich sagte: »Warum hast Du die Katze umgebracht?« Morpheus Augen füllten sich sofort erneut mit Tränen. Er sagte: »Ich liebe Katzen. Sie sind die edelsten Geschöpfe der Welt.« Ich sagte: »Douglas Coupland schrieb mal, dass Hunde so groß werden könnten, wie sie wollten, sie wären immer der beste Freund des Menschen. Überschreiten Katzen jedoch eine … Begräbnis weiterlesen

Friedhof

Wir streiften über den Friedhof. Nacht blickte mich an und sagte mit Frühlings Stimme: »Warum liegt der Stein hier?« Ich sagte: »Das liegt doch auf der Hand. Keiner der von Morpheus Getöteten, hatte den Stein, sonst hätte Morpheus ihn gefunden. Die letzte Person, die ihn gehabt haben könnte, starb kurz nach dem Raub. Soweit uns … Friedhof weiterlesen

Seitenwechsel

Der Edelstein kam immer näher. Frühlings Stimme war leise, als sie sagte: »Sag ihm doch einfach, was er wissen will.« Ich sagte: »Wie in jedem guten Kriminalfall werden die Mitwisser hinterher eliminiert. Das wollen wir doch nicht ausprobieren, oder?« Frühling sagte: »Wollen wir ausprobieren, wie es sich anfühlt, von einem mehreren Tonnen schweren Edelstein erdrückt … Seitenwechsel weiterlesen

Traum im Traum

Frühling sagte: »Wollen wir jetzt weiter blöd rumstehen oder in seinen Traum einbrechen, so wie wir das geplant hatten?« Ich sagte: »Wie kommen wir denn da rein?« Frühling sagte: »Halte meine Hand.« Der Plan hatte so viele Schwachstellen. Eigentlich konnte er nur schief gehen. Ich ergriff Frühlings Hand und, noch während ich mich fragte, ob … Traum im Traum weiterlesen

Folter

Die Welt um mich veränderte sich erneut. Vor mir stand ein grinsender Morpheus. Zufrieden hatte er die Hände vor dem Bauch verschränkt. Er sagte: »Ich wusste, dass die Folter mit der Zeit wirken würde.« Ich sagte: »Das sollte Folter sein?« Morpheus erhob eine Augenbraue und sagte: »War es nicht schrecklich genug?« Ich sagte: »Soweit ich … Folter weiterlesen

Angst

Von einem Augenblick zum anderen, stand ich in einem dunklen Raum. Meine Gedanken kreisten um sich selbst, wie die Sitze eines Kettenkarussells. In der Ferne sah ich einen Umriss. Dort am Himmel ging der Edelstein auf. Zunächst nur klein, mit der Zeit jedoch immer größer werdend. Nervös blickte ich mich um. Frühling war nicht da. … Angst weiterlesen